Ausgeglichenheit…warum ist sie wichtig? Tipps für mehr Ausgeglichenheit.

Ein ausgeglichenes Wesen kann ein Segen sein. Aber was kannst Du machen, wenn Du unruhig und gereizt bist? Was tun, wenn Du nach einem schlechten Tag im Büro dem Nervenzusammenbruch nahe bist? Einige kleine Schritte können dabei helfen, die Balance im Alltag zu finden, innerlich entspannter und gelassener zu werden.

Alles ist gut

Deine innere Ruhe lässt sich trainieren. Zum Beispiel, indem Du zunächst die richtigen Rahmenbedingungen schaffst, dich gesund ernährst, viel Sport treibst und Freundschaften pflegst.

Nimm dir fünf Minuten Zeit

Auch wenn Du gerade keine Zeit hast, fünf Minuten Zeit hast Du immer. Hilf jedem, wenn es nicht länger als fünf Minuten dauert – immer und überall. Oma schnell die Fernsehzeitschrift vorbeibringen, dem neuen Kollegen eine kleine Einführung geben oder im Supermarkt die heruntergefallen Äpfel für den Nebenmann aufheben, was auch immer. Fünf Minuten, die das Wohlbefinden steigern, alte und neue Kontakte sprießen und gedeihen lassen. Denn eine helfende Hand nützt anderen, aber bekanntlich auch dem Helfer selbst. Helfen liegt uns seit Urzeiten in den Genen und löst Glücksgefühle aus – ein Weg zu mehr Ausgeglichenheit.

Argumente abwägen

Wir konsumieren ausschließlich Medien, die unsere eigenen Thesen bestätigen, brüllen unsere Argumente ungeprüft in die Welt. Folgen: Hass, Verbitterung, Engstirnigkeit — und innere Unruhe. Stattdessen solltest Du nicht nur im Netz, sondern auch am Arbeitsplatz: Andere Argumente gelten lassen und abwägen – und mit einer gewissen Objektivität und Neutralität an Probleme herangehen. Das ist auch ein Schritt zu mehr Ausgeglichenheit.

Perspektive wechseln

Unternimm eine Reise. Mach mal die Rucksack-Tour durch Indien. Übernachtung in einer zweitklassigen Absteige in Mumbai, Menschenmassen, todtraurige neben freudestrahlenden Gesichtern. Das eröffnet neue Perspektiven, bringt möglicherweise sogar ein Stück Demut und Dankbarkeit — und trägt auch dazu bei, dass Du dich zuhause über Lappalien weniger aufregst. Konsequenz: mehr Ausgeglichenheit.