Deine Sorgen: wie Du Bedenken endlich abstellst?

Wann hast Du dir zuletzt Sorgen gemacht? Vermutlich ist das nicht allzu lange her. Jetzt die wichtigere Frage: Wann waren diese Sorgen berechtigt? Es gibt viele Menschen, die sich Sorgen machen. Nur die wenigsten Befürchtungen und Bedenken erweisen sich aber als begründet.

Die meisten Ängste beruhen auf Annahmen, Vermutungen, Spekulationen. Bis dahin belasten die Grübeleien uns und unsere Psyche und können krank machen. Willst Du deine Bedenken endlich abstellen?

Sorglosigkeit ist eine Illusion. Den Zustand erreicht niemand. Sorgen sind schließlich auch Teil der (Selbst-)Fürsorge. Besorgnisse dürfen aber nicht zum bestimmenden Faktor werden und uns in die Opferrolle zwingen.

Es geht darum, aufflackernde Sorgen zu kanalisieren und in begründete Handlungen zu überführen. Die folgenden Strategien helfen, negative Gedanken wieder zu kontrollieren und den inneren Stress zu reduzieren:

Dankbarkeit üben

Wer fest im Griff des Joballtags steckt, kann schnell die Dankbarkeit vergessen. Wenn die Gedanken nur noch um Verpflichtungen, Fristen und Termine kreisen, solltest Du dir bewusst die Zeit nehmen und dir überlegen, wofür Du alles dankbar sein kannst: Familie, Freunde, Gesundheit, den Job selbst. Auch kleine Dinge sind wichtig. Sich daran zu erinnern, hilft uns zu erkennen, was im Leben wirklich zählt. Ein gutes Hilfsmittel: eine Dankbarkeitsliste. Schreib auf, wofür Du danken kannst und schau diese Liste regelmäßig an.

Positives erwarten

Wenn es einmal nicht so läuft, wie man es sich erhofft hat, verfallen viele in negative Denkmuster. Diese schließen allerdings von Anfang an aus, dass eine unerwartete Veränderung auch positive Seiten hat. Vielleicht bringt eine berufliche Veränderung neue Chancen oder die gescheiterte Idee führt zu neuen Erfahrungen und damit zum Durchbruch beim nächsten Versuch. Schließe positive Entwicklungen nicht kategorisch aus. Dann werden die Sorgen nachlassen.

Lösungen suchen

Sorgen paralysieren. Die beste Strategie, um Sorgen loslassen zu können: Nimm das Ruder in die Hand. Sorgen weisen uns auf etwas hin, vor dem wir uns fürchten. Sorgen- und stressfreier werden wir, wenn wir der Vorausschau konkrete Taten folgen lassen. Hast Du Angst vor einem finanziellen Engpass? Dann richte ein Sparkonto ein oder überlege dir einen Plan für Rücklagen. Heißt: Konzentriere dich nicht auf deine Sorgen, sondern auf die Lösung.

Ungewissheit aushalten

Egal, wie groß dein Wunsch nach Kontrolle ist: Es gibt Dinge, auf die Du keinen Einfluss hast. Darüber solltest Du dich auch keine Sorgen machen. Diese Ungewissheit musst Du aushalten. Nutze deine Energie lieber, um dich jenen Sorgen zu widmen, die Du tatsächlich beeinflussen kannst. Auf diese Weise reduzierst Du nicht nur die Anzahl der Sorgen. Du hast auch mehr Zeit und Kraft für die verbleibenden Probleme.

Belohnungen gönnen

Was könnte besser helfen, die Sorgen zu vertreiben, als sich selbst etwas Gutes zu tun? Das müssen nicht immer große Anschaffungen sein. Oft reichen schon kleine Dinge, die Du in deinem Alltag einbauen kannst: Gönn dir dein Lieblingsessen. Gehe in die Sauna, nimm dir Zeit für ein gutes Buch. Diese kleinen Freuden können ausreichen, um Sorgen zu verdrängen, den Blick auf das Positive zu richten und die Anspannung spürbar zu reduzieren.