Fokussieren lernen: Wie Du zielgerichtet zum Erfolg gelangst!

Es ist ein wichtiger Erfolgsschlüssel – das Fokussieren können. Immer wieder liest man davon, sich auf eine Sache bewusst zu konzentrieren, sich zu fokussieren auf das Wesentliche und Wichtige, das helfe der Karriere auf die Sprünge und bringe den erhofften Erfolg. Stimmt auch. Doch Fokussieren bedeutet mehr, als sich zu konzentrieren.

Die meisten großen Ziele in unserem Leben sind langfristige Ziele, die wir wirklich erreichen wollen. Weil sie uns wichtig und wertvoll sind, weil sie uns weiterbringen. Die verlangen immer wieder unsere volle Aufmerksamkeit. Und an die gilt es, sich nicht nur regelmäßig zu erinnern, sondern eben vollends darauf zu fokussieren. Oder wie man sagt: Sie nicht aus dem Blick zu verlieren. Tatsächlich eint die meisten Erfolgreichen diese Eigenschaft. Sie alle hatten oder haben einen entscheidenden Traum, eine Vision, ein Ziel, das sie mit aller Kraft und mit sehr klarem Fokus verfolgen. Hier sind ein paar Grundregeln des Fokussierens:

  • Sei strategisch faul.
    80 Prozent der Aufgaben können häufig in 20 Prozent der zur Verfügung stehenden Zeit erledigt werden. Die restlichen 20 Prozent der Aufgaben benötigen indes 80 Prozent der Zeit. Daraus ergibt sich indirekt eine Selbstmanagement-Technik: Statt 100 Prozent der Aufgaben erfüllen zu wollen, ist es klüger, diese zu priorisieren und sich mit den Aufgaben zu beschäftigen, die nur 20 Prozent des Zeit- und Energieaufwandes benötigen, dafür aber 80 Prozent bringen.
  • Weniger ist mehr
    Verwechsle Erfolg niemals mit Aktionismus.
    Fokussieren zu können, ist das genaue Gegenteil: Nicht viel machen, sondern das Wichtige und Richtige. Das ist gar nicht so schwer: Egal, wie viele Punkte auf deiner To-Do-Liste stehen – einer davon ist immer der Wichtigste. Frag dich also ehrlich: Was müsste jetzt getan werden? Fokussiere dich allein und zuerst darauf und widme dieser Sache entsprechend deine ganze Hingabe und Energie. Der Rest kann warten.
  • Du kannst dich weder konzentrieren noch fokussieren, solange Störquellen existieren.
    Diese Erkenntnis ist zwar eine Binse, aber wie viele Menschen versuchen täglich das Gegenteil zu beweisen? Sie sagen: „Ich kann mich nicht konzentrieren!“ – und lassen ihre Bürotür auf und halten Telefon, Handy und Mail-Postfach auf Empfangsbereitschaft. Das ist nicht nur inkonsequent, sondern sorgt auch für Unterbrechungen und viele kleine Zufälligkeiten, die den Fokus trüben.
  • Pausen fördern das Fokussieren
    Unser Gehirn wird in jeder Sekunde mit rund 400.000 Sinnesreizen regelrecht bombardiert. Irgendwann nimmt da die Konzentrationsfähigkeit zwangsläufig ab. Deshalb solltest Du dir, bei allem was Du so tust, immer wieder Pausen gönnen. Idealerweise spätestens nach 45 Minuten eine Pause von 5 Minuten.