Keep cool: einfache Tipps, wie Du die Ruhe bewahren kannst.

Ruhe bewahren – egal, wie stressig, hektisch oder explosiv die Situation gerade ist? Das gelingt nicht immer, ist aber lernbar. Ärger, Frust, Konflikte und Druck schüren starke Emotionen, die nur schwer unter Kontrolle zu bringen sind. Ein kurzfristiger Ausbruch fühlt sich gut an und befreit – hat aber oft negative Folgen. Wie schön wäre es, wenn Du in jeder Situation klar, gelassen und ruhig bleiben könntest? Es geht!

Einen ruhigen Kopf behalten und sich gar nicht erst aufregen, auch wenn dir zum Schreien zumute ist: Das kannst Du lernen und trainieren – mit den folgenden Tipps und Tricks.

  • Erstmal durchatmen
    Wenn Du die Ruhe bewahren willst, musst Du die Anzeichen für aufkeimende Wut früh erkennen. Alarmsignale zeichnen sich oft körperlich ab: ein Grummeln in der Magengegend, steigender Blutdruck, Zornesröte, selbst Tränen und Schwitzen können emotionalen Stress ankündigen. Dann gilt: Erstmal durchatmen und die Eskalation stoppen. Gewinne mentalen Abstand. Vielleicht sogar räumlichen, indem Du kurz spazieren gehst oder wenigstens den Raum verlässt. Wichtig ist, dass Du nicht sofort und im Affekt reagierest.
  • Gesamtbild betrachten
    Auch wenn es schwer fällt: Versuche die Situation aus mehr Distanz nüchtern und objektiv zu betrachten. „Was ist gerade wirklich passiert? Warum reagiere ich so? Warum regt mich das so auf? Ist es das wert?“ Ein solcher Perspektivwechsel schafft ebenfalls Abstand und lenkt den Fokus auf das Gesamtbild. Womöglich ärgerst Du dich gerade nur über Kleinigkeiten.
  • Auslöser relativieren
    Gehe nicht nur vom Worst Case aus. „Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird“, lautet ein wahrer Spruch. 93 Prozent der Sorgen, die wir uns machen, sind unbegründet und unnötig. Anstatt in Panik oder Rage zu geraten, reflektiere die tatsächliche Bedeutung der aktuellen Situation. Also: Nur die Ruhe!
  • Positiv denken
    Positiv Denken bedeutet, deine Wahrnehmung bewusst zu lenken. Weg von Frustration, einem Defizit oder Mangel, hin zu den Möglichkeiten. Es bedeutet nicht, Negatives auszublenden. Aber jede Medaille hat zwei Seiten. Den Unterschied macht, worauf wir uns fokussieren: das Positive oder Negative? Wenn Du also die Ruhe bewahren möchtest, versuche die guten Seiten daran zu entdecken.
  • Selbstglaube stärken
    Wenn Du aus der Haut fährst, offenbarst Du damit oft nur ein starkes Ohnmachtsgefühl. Dein Gegenüber merkt sofort dein mangelndes Selbstvertrauen. In dem Fall hilft die Macht der Autosuggestion: Glaub an dich selbs und dass Du es schaffen kannst. So lässt sich leichter die Ruhe bewahren. Ein schöner Spruch dazu: „Wenn sich eine Türe schließt, geht eine andere auf.“
  • Situation akzeptieren
    Ruhe bewahren hat viel mit Gelassenheit zu tun. Beides lässt sich lernen und trainieren, indem Du die Dinge akzeptierst, die Du ohnehin nicht ändern kannst. Versuch also nicht zwanghaft jedes Mal die Kontrolle zu behalten. Nimm Dinge hin, die Du nicht ändern kannst und ändere die Dinge, die Du ändern kannst.