Pläne machen: warum ist es wichtig?

Du kannst nicht anfangen? Mach einen Plan! Es ist schon der Anfang. Manche Menschen tun sich schwer, mit Dingen anzufangen. Ganz gleich, ob es sich um schnöde Aufgaben im Haushalt, Lernen für eine Prüfung oder die Vorbereitung für ein Meeting handelt. Ein häufiger Denkfehler: Wenn ich erst einmal den Anfang gefunden habe, dann entwickle ich einen Plan, wie die Sache vorangeht. Dabei liegt bereits in diesem Gedanken der Beginn – es braucht oft gar keinen Masterplan, sondern den Entschluss, sich hinzusetzen, Stift und Papier in die Hand zu nehmen und loszulegen, die Ideen niederzuschreiben.

Wir alle schieben gerne mal wichtige Aufgaben auf. Lernen, Fensterputzen oder die Steuererklärung sowieso. Aber eben nicht nur solche lästigen Aufgaben, sondern erstaunlicherweise auch Dinge, die uns eigentlich Spaß machen sollten. Prokrastination heißt das Phänomen in Fachkreisen.

Hier sind ein paar Tipps, die dir helfen können, deine Prokrastination zu überwinden:

  • Mach weniger Druck. Sagst Du dir selbst oft „Du musst“, „Du sollst“, „Mach jetzt, sonst…“? So wird das nichts. So flüchtest Du erst recht. Ändere stattdessen den Mechanismus und mach es dir bewusst, eine Wahl zu haben. Setze Prioritäten. Entscheide, was wirklich wichtig und dringend ist und was noch Zeit hat oder delegiert werden kann.
  • Konzentriere dich auf das, was Du gerade tust. Es ist bewiesen, dass sich Büroarbeiter genauso oft selbst ablenken, wie sie unterbrochen werden. Zwinge dich also dazu, sich auf die aktuelle Aufgabe zu konzentrieren, statt in Gedanken schon bei der nächsten zu sein.
  • Vergiss Multitasking. Du bist nicht produktiver, wenn Du mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigst. Im Gegenteil: Oft hindert es dich, konzentriert auf ein Ziel hinzuarbeiten. Außerdem verursacht Multitasking Stress. Versuch lieber Schritt für Schritt vorzugehen.