Zeitfresser: Du bist ihnen nicht hilflos ausgeliefert

Jeder hat in seinem Job mit individuellen Zeitfressern zu kämpfen, die sowohl vom Arbeitsumfeld als auch von der eigenen Arbeitsweise abhängen. Mit dieser Situation musst Du dich aber nicht abfinden, sondern kannst etwas daran ändern, um mehr aus deiner Zeit zu machen.

Du selbst wissst am besten, wo die meiste Zeit unnötigerweise verloren geht. Mach dir eine konkrete Liste mit Aufgaben, Projekten, ToDos und auch mit Verweisen zu Unterbrechungen deiner Arbeit und den zugehörigen Gründen. Mit einem solchen Überblick fällt es vielen leichter, die eigenen Zeitfresser ausfindig zu machen.

Siehst Du etwa, dass Du zu viel Zeit in Meetings oder bei der Vorbereitung einer Aufgabe verplemperst, hast Du sofort einen Anhaltspunkt, an dem Du deine Zeitfresser bekämpfen kannst. In einigen Fällen kommen die Zeitfresser aber auch von außen – beispielsweise in Form von Chef oder Kollegen, die sich als wahre Zeitlöcher entpuppen können.

Hier fällt es umso schwerer, das Problem anzusprechen, da man niemandem vor den Kopf stoßen möchte. Die Überwindung lohnt sich jedoch und in einer guten Arbeitsatmosphäre werden die meisten Verständnis für deine Bitten haben. Lege beispielsweise Zeiten fest, in denen Du nicht gestört werden willst und spreche offen mit deinen Kollegen darüber. Vielleicht lässt sich mit dem Chef auch eine Regelung vereinbaren, dass Du einen Teil der Arbeit im Home Office erledigst – auch wenn dort viele weitere mögliche Zeitfresser zu bekämpfen sind.

Also nichts wie los: denk darüber nach: Welche deiner Aktivitäten kosten am meisten Zeit?